Evaluierung der Ranger- und Rover-Stufe abgeschlossen
Warum "Rotlicht"?
"Das Buch" gibt es nun seit über 10 Jahren, dies ist ja nicht nur der offizielle Arbeitsbehelf, sondern war auch die letzte große Übersicht über unsere Stufe. Es war also an der Zeit zu schauen, in welche Richtung sich die Arbeit mit Rangern und Rovern (RaRo) in Österreich entwickelt hat, und wie sich Jugendliche insgesamt verändert haben.
"Rotlicht" wollte herausfinden, welche Methoden angewendet, und welche Inhalte bearbeitet werden und wie die praktische RaRo-Arbeit tatsächlich aussieht. Ebenso wurden die Trends in der Jugendforschung ergründet und mit der Arbeit bei den PfadfinderInnen in Zusammenhang gebracht.
Leider hat die IST-Analyse etwas länger gedauert als es der ursprüngliche Plan gewesen wäre. Im Rahmen des Herbstarbeitskreises war es dann aber soweit und die ersten Ergebnisse konnten präsentiert werden. Doch damit ist die Arbeit nun nicht zu Ende sondern geht erst so richtig los. Die Erkenntnisse der Evaluierung werden in die Ausbildung der Begleiter einfließen, womit wir verstärkt auf die Bedürfnisse der Ranger und Rover eingehen werden.
Hier gibts die Evaluierung der RaRo-Stufe als PDF zum Downloaden. (rechte Maustaste - speichern unter...)

Hier einige der wesentlichen Erkenntnisse aus dem "Rotlicht":
- RaRo spielen eine ganz wichtige Rolle in der Arbeit im Verband, um das Ziel der Pfadfinderinnen zu erreichen.
- Altersgrenzen der Stufen der PPÖ scheinen in Ordnung zu sein, vor allem im Hinblick auf das Alter der RaRo in Österreich.
- Auch wenn die pubertären Unterschiede bei den Rangern und Rovern bereits weniger stark ausgeprägt sind, haben die Mädchen ganz andere Motivationen und Gründe, bei den Pfadis zu sein, als die Burschen.
- RaRo-Runden sollten geschlechtsmäßig gemischt sein.
- Es gibt offensichtlich keinen akuten Bedarf unter den Befragten, die Stufenziele inhaltlich neu zu definieren, an den Formulierungen der Schwerpunktziele (Stichwort: zeitgemäß) soll gearbeitet werden.
- Die Methode "Projekt" ist gut bekannt und wird häufig eingesetzt, sie spielt eine wichtige Rolle in der RaRo-Arbeit, ist aber in ihrer Bedeutung möglicherweise etwas überbewertet.
- Generell: Social skills sind wichtig, werden geübt und gelernt – das ist sowohl den befragten LeiterInnen als auch den Jugendlichen bewusst.
- Gleichzeitig RaRo und schon LeiterIn zu sein ist nach wie vor ein Thema, das nicht außer Acht gelassen werden sollte.
- Neuen Themen wie zum Beispiel social media haben in den letzten 2 bis 3 Jahren so rasant an Bedeutung gewonnen, dass wir sie in unserer Befragung noch gar nicht vorgesehen hatten. Für RaRo-Begleiter wird es immer wichtiger, sich auch mit diesen Themen auseinanderzusetzen.
Vielen Dank an dieser Stelle auch an das Rotlicht-Kernteam und die Helfer, die uns in den letzten 5 Jahren begleitet haben.
Fragen, Wünsche, Anregungen
Fragen, Wünsche und Anregungen bitte an Christoph Mayer unter .






